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Nächstes Gruppentreffen:

      

Februar 2023

 

 

 18:00 Großeicholzheim

         

         

 

   


Vorschau:

 

 22. Januar 2023

 

 

  

 

 

 

     

 Winterfeier 12:00 Uhr im Löwen

                

 


 

 

Selbsthilfegruppe Prostatakrebs Adelsheim & Umgebung

und die Neckar-Odenwald-Kliniken – eine erfolgreiche Partnerschaft

 

Die Neckar-Odenwald-Kliniken mit beiden Standorten in Buchen und Mosbach engagieren sich in dem Projekt „Selbsthilfefreundliches Krankenhaus“.

Von dieser Partnerschaft profitieren alle Seiten – die Selbsthilfe, das Krankenhaus und vor allem die Patienten und deren Angehörige.

Patienten die sich auf Grund ihrer Erkrankung einer Selbsthilfegruppe anschließen, gehen aktiver mit den Belastungen dieser Krankheit um.

 

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Neu: Blitzschnelle Diagnose bei verändertem Prostatagewebe

Zwischen gut- und bösartig verändertem Prostatagewebe zu unterscheiden, ist selbst für erfahrene Ärzte schwierig. Ein neues Gerät erleichtert ihnen nun die Diagnose. Damit kann innerhalb von eineinhalb Minuten zuverlässig festgestellt werden, ob es sich um einen bösartigen Tumor handelt. Der vom Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme IKTS in Dresden entwickelte Prototyp macht zukünftig Gewebeuntersuchungen einfacher, schneller und präziser. Bei der Untersuchung entnehmen Ärzte dem Patienten über eine Biopsie Prostatagewebe. Dabei führen sie eine kleine Nadel in die Prostata ein, Ultraschallbilder helfen bei der Navigation.

Bisher mussten Labormitarbeiter im Anschluss aus der so entnommenen Probe hauchdünne Gewebeschnitte anfertigen – eine mühselige Arbeit, die mindestens einen Tag dauert. Anschließend werden die Gewebeschnitte an einen Pathologen weitergereicht, der sie unter dem Mikroskop untersucht. Mit dem neuen optischen Diagnosegerät funktioniert die Analyse auf Knopfdruck. “Der Arzt legt die entnommene Gewebeprobe auf ein Unterlageplättchen, schiebt dieses in das Gerät, drückt einen Knopf – und erhält innerhalb von eineinhalb Minuten eine zuverlässige Aussage, ob das Gewebe in der Probe gut- oder bösartig verändert ist”, beschreibt Dr. Jörg Opitz, Wissenschaftler am IKTS. Da die Probe nicht langwierig aufbereitet werden muss, sondern direkt nach der Entnahme ins Gerät geschoben und analysiert werden kann, braucht der Patient nach der Biopsie nicht tagelang auf das Ergebnis zu warten. Der Arzt bekommt das Ergebnis umgehend und kann wesentlich schneller mit dem Patienten die weiteren Schritte besprechen.

Quelle: Medical Press   16.01.15

 

 

Therapie gegen Prostatakrebs

 

Prostatakrebs: Operation besser als Strahlentherapie

Bei Prostatakrebs ist die Operation, also die Entfernung der Prostata, meist nicht nötig - nach bisher gültiger Lehrmeinung. Eine große Studie mit Prostatakrebs-Patienten hat jetzt das Gegenteil bewiesen.

 

Wird Prostatakrebs diagnostiziert, richtet sich die Behandlung nach dem Stadium des Tumors. Zur sogenannten Prostatektomie, also der Entfernung der Vorsteherdrüse, wird dabei seltener geraten als früher. Neuere Behandlungsoptionen, vor allem dieStrahlentherapie (Radiotherapie), sollen erfolgreicher sein. Mit einer Studie zu erfassen, wie geeignet die verschiedenen Behandlungen bei Prostatakrebs sind, ist jedoch schwierig. Denn meist wächst Prostatakrebs sehr langsam. Deshalb muss sich eine Studie zu diesem Thema über viele Jahre erstrecken, was in der Praxis sehr aufwändig ist. 

 

35.000 Männer mit Prostatakrebs

Ein internationales Forscherteam aus Großbritannien, Schweden und den Niederlanden hat dieses Problem jetzt gelöst. Sie nutzten ein großes Patientenregister und verglichen anhand der Daten, welche der beiden Behandlungsformen - Operation oderStrahlentherapie - erfolgreicher ist. Das Register enthält die Gesundheitsdaten von knapp 35.000 schwedischen Männern. Alle waren an lokal begrenztem Prostatakrebserkrankt. Bei rund 22.000 von ihnen war die Prostata mitsamt dem Krebs entfernt worden, 13.000 hatten sich für eine Radiotherapie entschieden.

 

Längere Überlebenszeit nach Prostataoperation

Die Wissenschaftler unter der Leitung von Prasanna Sooriakumaran glichen die Art der Behandlung mit derÜberlebensrate 15 Jahre nach der Krebserkrankung ab. Dabei zeigte sich, dass nach den 15 Jahren in der Strahlentherapie-Gruppe mehr als doppelt so viele Männer verstorben waren als in der Prostatektomie-Gruppe.

 

Gerade junge Männer mit Prostatakrebs profitieren von OP

"Die Studie ergab, dass Patienten der Mittel- und Hochrisikogruppe durch die Operation eine höhere Überlebensrate hatten", sagt der Studienleiter. Zusätzlich betont Sooriakumaran, "dass vor allem bei jungen Männern die Operation auf Dauer deutlich bessere Erfolge erzielte als die Strahlentherapie."

 

Prostatakrebs-Zahl nimmt zu

In Deutschland gibt es pro Jahr rund 67.000 Neuerkrankungen mit Prostatakrebs. Über die Jahre hinweg steigt diese Zahl an, wie der deutsche Krebsinformationsdienst mitteilt. Als Ursachen scheinen ungesunde Ernährung und Bewegungsmangel eine Rolle zu spielen.

Autor: Monika Preuk
Quellen: British Medical Journal

 

 

 

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